Richtig lange

hat das kleine Plakat nicht überlebt. Einen einzigen Tag…

Anscheinend hat sich jemand am hellichten Tag bemüßigt gefühlt, per Vandalenakt eine Gegenposition einzunehmen. Blieb also nur ein ‚We‘ stehen. Absicht? Wohl kaum!

Doch wer es dann auch noch fertig bringt, die Fetzen achtlos auf den Gehweg zu werfen, riskiert, dass ein anderer Mensch das Flicken beginnt… So ist’s geschehen. Mal sehen, was der nächste Akt vor dem johannsraum sein wird. So leicht lassen wir die Meinungsäußerung auf unserer Plakatwand nicht unterdrücken…

Unsere linke, mehr oder

weniger weiße Plakatwand hat Zuwachs bekommen.

‚Refugees welcome. Bring your families.‘

steht auf dem schwarzen Blatt in sonnengelber Schrift.

Lange hat es gedauert, bis außer des schlecht gemachten Tags eine Art Plakat den Weg auf unsere Wand gefunden hat. Ein kleines, aber sinnvolles Plakat ist das, das lassen wir stehen. Refugees, welcome.

St. Egidien in Nürnberg

Beim Vorbeischauen in unserem vor drei Jahren fertiggestellten Kontaktpunkt in St. Egidien

 

stießen wir auf eine wunderbare Installation dreier Arbeiten des Bildhauers Dietrich Klinge in der Apsis.

Unbedingt hinschauen!

In St. Sebald steht der zweite Teil, ein schöner Moment voller Ruhe erwartet einen…

 

Laubhütte Schwabach: Eröffnung steht bevor

Am 2. und am 6. Juni 2015 finden die feierlichen Eröffnungsakte der Laubhütte in Schwabach. Nach fast sechsjähriger Planungs- und einjähriger Umbauzeit ist die Hasenjagd dann im Rahmen von Führungen zugänglich.

Ausbau von Räumen eines denkmalgeschützten Wohnhauses mit Fragmenten von Darstellungen aus dem jüdischen Leben zum Museumsraum

Entwurf und Realisierung 2008 bis 2015

Auftraggeber: Jüdisches Museum Franken und Gewobau der Stadt Schwabach

Ort: Schwabach, Synagogengasse

> Jüdisches Museum Franken

> Stadt Schwabach Tourismus

> Nachrichten auf museum.de

> Artikel auf nordbayern.de

Kinderhort Welserstraße in Nürnberg

Neubau eines Kinderhortes in der Welserstraße in Nürnberg, Auftraggeber: Stadt Nürnberg

… und einen Artikel dazu: > Nürnberger Stadtanzeiger vom 24.1.2015

Das ist schon ein wenig gewöhnungsbedürftig, wenn man von der Befürchtung liest, die im Hort betreuten Kinder könnten die öffentliche Spielfläche des benachbarten Rechenbergparkes nutzen. Sicher wird es da um die immer wieder in unterschiedlichen Stadtteilen geäußerte Sorge gehen, dass die sowieso schon knappen öffentlichen Spielflächen für Kinder nicht auch noch von institutionalisierten Nutzungen überlagert werden. Doch die Befürchtung ist völlig unbegründet, denn die Außenfläche des Hortes auf dem Baugrundstück an der Welserstraße ist großzügig angelegt und flächenmäßig ausreichend für die 75 Kinder aus den drei Hortgruppen. Das Vorhalten der notwendigen Außenflächen auf dem Hortgrundstück selbst zur Vermeidung einer Nutzung öffentlicher Spielflächen des Quartiers war neben der städtebaulichen Positionierung am Auftakt der Rechenberganlage einer der wesentlichen Gründe für die dreigeschossige Planung des Zentralhortes. Schließlich sollen die Hortkinder eine eigene, schöne Außenspielfläche haben, die in direkter Verbindung zu den Innenräumen des Hortes steht. Die Freianlagen werden übrigens von Hackl Hofmann Landschaftsarchitekten aus Eichstätt geplant.

Offiziere Mannheim’s

Das war ein Satz mit ‚x‘:
Wir haben gemeinsam mit unseren Bauherren im kombinierten Investoren- und Architektenwettbewerb nach einer Lösung zum Erhalt der in unseren Augen wunderbaren Struktur der Offizierssiedlung der Benjamin-Franklin-Barracks in Mannheim gesucht. Man schaue nur einmal nach Fürth-Dambach, die Fürther Stadtplanung hat damals, Mitte der neunziger Jahre konsequent den Weg des Erhaltens beschritten. Noch heute überzeugt diese Haltung, wenn man durch die Siedlung wandert.
In Mannheim ist bei der gestrigen Preisgerichtssitzung herausgekommen, dass grundsätzlich das Konzept der hohen Nachverdichtung der Bebauung in der Siedlung gewonnen hat.
(Da muss man sich nicht wundern, wenn Familien nur noch wenige hundert Quadratmeter als Haus-‚Grundstück‘ akzeptieren müssen.)
Wir hingegen müssen hinnehmen, im Wettbewerb nicht überzeugt zu haben. Ergebnis betrachten, nachdenken, schütteln und weiter geht es: das nächste Mal muss es besser laufen. Jedoch: Ressourcenschonung durch Verwertung, so mein aufgrund dieser und vieler anderer Begebenheiten immer stärker werdender Verdacht, ist vielerortens nicht gewünscht. Das ist grundsätzlich überdenkenswert!

Bald mehr…, hier ein paar Modellbilder.

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Pause! Vom 18. bis zum 22. August 2014

Von Montag, den 18. bis einschließlich Freitag, den 22. August 2014 legen wir eine betriebliche Pause ein. Sortieren, klar Schiff machen, erholen lautet unsere Devise und dann geht es am Montag, den 25. August 2014 wieder los, dann sind wir wieder erreichbar.

In der Zwischenzeit wünschen wir eine gute Zeit und ein paar schöne Sommertage.

 

johannsraum

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Wettbewerb August-Meier-Heim in Nürnberg entschieden…

… und dabei gab es eine Anerkennung für johannsraum.

Am 17. Juli 2014 hat das Preisgericht entschieden, hier gibt es das Protokoll zum Herunterladen:

> Protokoll_Preisgericht_AMH_140721

Und hier unsere Arbeit zum Betrachten:

Herzlichen Glückwunsch allen weiteren Preisträgerinnen und Preisträgern und den Erstplatzierten, h4a Gessert + Randecker aus Stuttgart, viel Erfolg bei der Umsetzung!

Die Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten findet vom Samstag, den 19.07. bis Sonntag, den 27.07.2014 im Festsaal des August-Meier-Heimes in Nürnberg, Regensburger Straße 300 statt. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9.00 bis 18.00 Uhr und Samstag bis Sonntag von 10.00 bis 16.00 Uhr.

Betreut hat das Verfahren übrigens: stm° Architekten aus Nürnberg.