M.A. Architektur gesucht.

Wir suchen zum 1. Juli 2020 einen bzw. eine M.A./ M. Sc. der Fachrichtung Architektur ohne oder mit bis zu zwei Jahren Berufserfahrung nach dem Studium zur Mitarbeit in unserem Büro im unbefristeten Angestelltenverhältnis.
Die Tätigkeit umfasst die angeleitete bzw. nach Einarbeitung auch verantwortliche Projektbearbeitung über alle Leistungsphasen Gebäude und Raumbildender Ausbau bei mittleren und kleinen Projekten (Qualifikation T4 nach ADAI), sowie die Mitarbeit an Wettbewerben, Wettbewerbsbetreuungen und Studienaufträgen.
Interesse an beruflicher Fortbildung, Engagement auch berufsständischer Art und Teamfähigkeit werden erwartet.

Wir freuen uns auf Bewerbungen, bitte ausschließlich elektronisch an:
office (at) johannsraum.de

Bewerbungen sollten enthalten:
Bewerbungsschreiben (max. 1 Seite DIN A4), tabellarischer Lebenslauf, drei bis max. fünf aussagekräftige Arbeitsproben aus dem Bereich der Entwurfs- und Ausführungsplanung.
Bitte als ein pdf-Dokument mit m a x. 5 MB einsenden.

B.A. Architektur gesucht

Wir suchen zum 1. Juli 2020 einen bzw. eine B.A./ B.Sc. der Fachrichtung Architektur zur Mitarbeit in unserem Büro im auf zwei Semester befristeten Angestelltenverhältnis. Die Tätigkeit umfasst die angeleitete Projektbearbeitung über alle Leistungsphasen Gebäude und Raumbildender Ausbau bei mittleren und kleinen Projekten (Qualifikation T3 nach ADAI), sowie die Mitarbeit an Wettbewerben, Wettbewerbsbetreuungen und Studienaufträgen. Interesse an beruflicher Fortbildung, Engagement auch berufsständischer Art und Teamfähigkeit werden erwartet. Wir freuen uns auf Bewerbungen, bitte ausschließlich elektronisch an: office (at) johannsraum.de Bewerbungen sollten enthalten: Bewerbungsschreiben (max. 1 Seite DIN A4), tabellarischer Lebenslauf, drei bis max. fünf aussagekräftige Arbeitsproben aus dem Bereich der Entwurfs- und Ausführungsplanung. Bitte als ein pdf-Dokument mit m a x. 5 MB einsenden.

Sterne, bald zum Greifen nah

Heute war es so weit: Der Allsky Dome von Baader Planetarium schwebte durch die oberfränkische Luft, um präzise auf dem Fundament zu landen. Der Bauort ist ungewöhnlich: Das Dach eines Hauses, das wir 2004 geplant und realisiert hatten, eine von vier Platten im steilen Hang, jede eine Art Baugrund für eine ganz eigene Nutzung. Jetzt hat auch die letzte Ebene ihr Programm: eine Sternwarte.

Das wäre nicht möglich gewesen ohne das beherzte und engagierte Zupacken außergewöhnlicher Firmen, allen voran Grieß-Bau aus Gräfenberg, Herrn Förtsch und seinen Leuten!

In den nächsten Monaten folgt die Erweiterung des Hauses und der Umbau zu Ferienwohnungen, ein Weiterbauen in der Sprache des Ortes, aber im Wechsel von Beton zu Holz – ein spannendes Unterfangen.

Und hier ein paar Eindrücke, die Fotos von unserer Bauherrin, der Film vom eigenen Smartphone…

johannsraum goes Regensburg

Am 2.3.2020 ist es so weit: wir eröffnen eine Zweigstelle in Regensburg und sind glücklich, dies in der Obermünsterstraße 9, im ehemaligen Hotel Grüner Kranz tun zu können. Thomas Mann hat dort genächtigt, lange vor ihm war die Reformationsschriftstellerin Argula von Grumbach hier zu Besuch und im Haus fand 1542 das erste Abendmahl in Regensburg nach reformatorischem Ritus statt. Ein beeindruckender Ort, an dem wir überdies so freundlich aufgenommen wurden, dass wir uns dort sofort genau so zu Hause fühlen wie in der Färberei des Johann Zeder in Nürnberg.

Den Mietvertrag haben wir heute gezeichnet, wir ziehen also nächste Woche im Erdgeschoss ein und beginnen mit unserer Arbeit. Im April weihen wir die Zweigstelle, die unseren Nürnberger Hauptsitz entlasten wird, dann offiziell ein.

In eigener Sache – erneut zwei Stellenangebote !

Absolventin oder Absolvent der Architektur oder artverwandter Studiengänge? Freudig, neugierig, belastbar? Auf der Suche nach Praxis für ein Jahr zwischen Bachelorabschluss und Masterstudium oder längerfristig zum Berufseinstieg?

Architektin oder Architekt? Freudig, neugierig, belastbar? Mit mindestens drei bis fünf Jahren Berufspraxis im Kreuz und auf der Suche nach neuen Herausforderungen?

Dann bewerben Sie sich bei uns. Wir bauen viele kleine Dinge im Bestand, haben einige Projekte im Neubau, die wir dieses und nächstes Jahr umsetzen wollen und freuen uns auf motivierten Zuwachs.

Elektronische Bewerbungen bitte an unsere allgemeine Adresse:

office at johannsraum.de

 

 

An der Radrunde, Städtebaulicher Vorentwurf

In der Studie zum Areal „An der Radrunde“ in Worzeldorf bei Nürnberg haben wir die Nachverdichtung des Ortsrandes untersucht. Der Feldstreifen soll mit Wohnungen gefüllt werden, der Ortsteil Worzeldorfs rückt so dem westlich benachbarten Ortsteilrand wohl wieder ein Stück näher, ein Phänomen der Zwischenwohnstadt.

Wir übernehmen Setzung und Maßstab der Bestandsbauten in die Struktur der Ortserweiterung und überlagern das Bebauungs- und Wegesystem System mit einer längsgerichteten Erschließung, von der Ortsstraße bis zum Sportgelände im Norden. Bis zur Mitte des Grundstückes verläuft die Erschließung öffentlich und oberirdisch, um für den nördlichen Teil in eine halbgeschossig versenkte Parkebene abzutauchen. So ermöglichen wir weitläufige oberirdische Gemeinschaftsflächen und Plätze zwischen den Häusern. Den östlichen Rücken des Konzeptes bilden Linien unterschiedlicher Typologien, Geschosswohnungsbau und Kettenhäuser, den Ortsrand bilden wir mit Punkten aus, im Süden als „Haushaufen“ und nördlich als Punktbauten. Das Konzept ist eine Weiterentwicklung unserer Planungen für z.B.  Boxdorf oder im städtebaulichen Teil des Wettbewerbes für die Staatliche Realschule Kemnath: Unsere Antwort auf die Frage nach der ortstypischen Identität des Wohnens und die Bildung von Gemeinschaften mit unterschiedlichen Bedürfnissen.

Weiterbeauftragt wurden wir nicht, im konkurrierenden Verfahren einer Mehrfachbeauftragung hat sich ein anderer Kollege durchgesetzt – wie so oft. Es hat uns dennoch Freude gemacht und das Projekt … mögen wir auch sehr.

> Radrunde Konzept

Wettbewerb Seligenporten

Das ist mal richtig schiefgegangen, ein folgerichtiger Abschluss des Jahres 2019, das uns in Sachen Wettbewerb viel Arbeit gemacht und tatsächlich viele bittere Pillen gebracht hat: wieder ein erster Rundgang, diesmal wegen nicht vorhandenem historischen Bezug und Absage an den Maßstab der Umgebung. Ein wenig sprachlos waren wir schon und haben uns die Modellbilder und Pläne noch einmal angesehen. Gut, wir haben aus Versehen den Schwarzplan im falschen Maßstab abgedruckt, war es das? Scherz…
Und, klar, das Dachtragwerk war inexistent, mal wieder hat die Zeit gefehlt.
Doch ein Gemeinschaftshaus an diesem Ort, an der Schnittstelle zwischen Ortsdurchfahrt, Festwiese und Klosterareal, das darf seinen eigenen Maßstab einrichten, so unsere Haltung. Wir haben dafür optiert, das Programm ebenerdig in Form eines Gemeinschaftsdaches umzusetzen. Vier Pfeiler tragen es, Pfeiler, die alles beinhalten, was der kreuzförmige Raum benötigt, um in unterschiedlicher Zusammenschaltung zu wirken. Das Dach erhebt sich, bildet ein Zeichen in Richtung kloster, Hauptstraße und Wiese, seine Drehung im System fängt die Blickbeziehungen zu den historischen Merkmalen des Ortes ein, gut, das muss man halt auch kenntlich machen… sein Maßstab ist der eines Platzes und so kann er nur anders sein, als alles, was an Wohnhäusern herumsteht.
Das Feuerwehrhaus haben wir schmunzelnd überformt, ein wenig steckengeblieben sind wir schon in seiner Bearbeitung, aber es wirkt kurios, gegenüber dem Gemeinschaftshaus, das wir entworfen haben.
Nungut, das Jahr ist geschafft, dann schließen wir es eben ohne Erfolg, ganz so, wie wir es begonnen haben und versuchen uns im neuen Jahr auf’s Neue an den Aufgaben, die uns interessieren.

> Zum Gesamtplan Seligenporten

Sterne

Alles ist vorbereitet, zwei Tage später hat die Firma Griess-Bau (Gräfenberg) dann sogar noch kurz vor Weihnachten die Bodenplatte betoniert:

Nun kann die Allsky-Kuppel von Baader Planetarium im Februar einfliegen, nächstes Jahr können unsere Bauherren vom Dach des Hauses, das wir vor über fünfzehn Jahren mit Ihnen gebaut haben, in die Sterne schauen.

Wir wünschen allen, die das lesen, eine ruhige, besinnliche Weihnachtszeit und im nächsten Jahr einen beherzten Griff nach den Sternen!

Wettbewerb Staatliche Realschule Kemnath

Ein offener Wettbewerb, wie man ihn selten findet: ein öffentlicher Bildungsbau verbunden mit einer städtebaulichen Ortserweiterung, in bewegtem gewachsenem Gelände. Wir haben teilgenommen, leider ohne Erfolg, aber – wie so oft – ist’s die Teilnahme an sich, die schon sehr viel gebracht hat. Diesmal haben uns wohl viele Aspekte am Vorrücken gehindert: Die Vermutung, der Brandschutz funktioniere nicht, die Maßstäblichkeit und Typologie des Städtebaus und überhaupt der Schulbau…, der Schulbau: außerhalb von Flieger und Kiste mit versetzten Augen ist’s zurzeit schon schwierig.

wie wir in der Erläuterung schrieben: Der Ort setzt den Maßstab, der Kern von Kemnath steht für die Identität des Schulbaus. Struktur und Raum des Ortes haben uns als Grundlage für das Konzept der Schule gedient und gleichzeitig auch die Blaupause für die Ortserweiterung geliefert.

Das Modell ist riesig, war unfassbar teuer, die Idee, Schule und Ort in einem solchen Riesending bauen zu lassen, ist schon seltsam gewesen. Wir haben es wieder, 30 Kilogramm schwer und suchen nach einem Platz im Schaufenster. Denn es ist schon sehr schön anzusehen.

Weiter geht’s.

> Realschule, Gesamtplan

Preview

johannsraum erweitert, Ausbau!

Platz von den Modellen im Schaufenster bis zur schnaufenden Heidi am Hof; neue Türen nach draußen, Ein- und Ausblicke durch neue Fenster, frische Farbe, Ordnung ins Strom- und Datennetz, eine wunderbare Sache. Weg mit den rotierenden Platten, noch mehr Arbeitsspeicher in die Rechner, Umstellung der AVA und Erweiterung des CAD: auf zu neuen analogen und digitalen Welten, der Horizont wird wieder einmal weiter…!

Hier ein paar Eindrücke aus der Paradies- 17, teil-fertig:

 

Press letters!

Digitalität ist längst Realität. Der Umstand selbst ist weder gut noch schlecht. Die Frage, die sich immer wieder stellt, ist die der Schnittstelle.

Wir haben uns dazu entschieden, beiden Seiten in unserer Arbeit Beachtung zu schenken. Während Baumeister betonieren, ist unser Ausdruck das Papier, oder besser: auf Papier und so wollen wir unsere Ideen und Gedanken gut zu Papier bringen.

Deshalb verstärkt uns nun ein ‚Tiegel‘ im ausgebauten Büro, in der Paradiesstraße, eine Original Heidelberger Tiegelpresse, Baujahr 1971 (ein nicht schlechtes Jahr :)…

Happy welcome, OHT!