Maxtorgraben Nürnberg, Realisierungswettbewerb

Eine Anerkennung war unsere Arbeit dem Preisgericht wert, unser Entwurf für Studierendenwohnungen auf dem Grundstück Maxtorgraben 50-52 in Nürnberg, zwischen der Universität und der Stadtmauer.

Unsere Erläuterung zur Arbeit:
„Das Aufklappen einer zweibündigen Anlage zur Anlehnung der Gebäudelinien an das Grundstück formt einen Hof, der das typische öffentliche Herzstück größerer Gebäude in der Nürnberger Altstadt bildet. Diesem Konzept folgend sind die einzelnen Bauteile des Ensembles klimatisch eigenständige Häuser. Deren Erschließung ist als den Hof umlaufende, überdachte Laubengänge konzipiert. Das Ensemble ist so durchlässig und bietet einen durchgehenden Gemeinschaftsraum auf allen Ebenen, der sowohl der Erschließung wie auch der Zusammenkunft der Bewohnerinnen und Bewohner dient.
Maßstab, Körnung und Dichte der Anlage orientieren sich sowohl an der Wohnbebauung in der unmittelbaren Umgebung wie auch an der Blickbeziehung von außerhalb der Altstadt auf die Stadtmauer in Verbindung mit den aufgehenden Dachflächen der traufständigen Bebauungen.
Der Bestand fügt sich nicht in dieses System ein, bietet aber auch in seiner architektonischen Grundhaltung aus unserer Sicht keinen besonderen Wert, der die Giebelständigkeit und Position des bestehenden Hauses auf dem Grundstück rechtfertigen könnte. Daher haben wir entschieden, den Altbau nicht in dieses Konzept mit einzubeziehen.
Strukturell setzen wir auf eine Vielfalt der Wohnungstypen, konstruktiv auf Dauerhaftigkeit des Gebäudes mit wenigen Materialien und materialbezogener Monochromie, bis auf das Ziegeldach.
Wir sehen darin einen neuen Baustein im einstmals jahrhundertelang unbebauten Feld, einen Wohnort für Studierende, einen Aufenthaltsort für ihre Besucherinnen und Besucher.“

Ja, und so sehen wir das auch nach dem Verfahren.

> Maxtor Gesamtplan

Anerkennung beim Wettbewerb Maxtormauer Nürnberg

Beim begrenzt offenen Realisierungswettbewerb „Studierendenwohnheim Maxtormauer“ in Nürnberg hat das Preisgericht unseren Beitrag am 26. Juli 2017 mit einer Anerkennung versehen.
Wir gratulieren den beiden Preisträgern und wünschen unseren Kolleginnen und Kollegen von Dömges Architekten aus Regensburg viel Erfolg bei der Umsetzung ihres Entwurfes.

> Dokumentation des Wettbewerbsverfahrens

 


Verhandlungsverfahren nach VgV 2016 veröffentlicht

Die Israelitische Kultusgemeinde Bayreuth hatte johannsraum im Juni 2016 mit der Verfahrensbetreuung für den Umbau und die Sanierung des denkmalgeschützten Anwesens Münzgasse 9 in Bayreuth zum Gemeindezentrum der IKG Bayreuth beauftragt. Nun ist es soweit: wir haben das Verfahren veröffentlicht und die Webseite des Verfahrens freigeschaltet.

Unter www.ikgbt.wordpress.com kann man sich über das Verfahren informieren und ohne Registrierung die Unterlagen zur Bewerbung herunterladen. Wir wünschen allen Architektinnen und Architekten, die sich bewerben viel Erfolg!

Bildquelle Beitragsbild: IKG Bayreuth

Wettbewerb „Wohnen und Gewerbe in Nürnberg, Boxdorf-Nordost“…

… ist entschieden.

Das Preisgericht unter Vorsitz von Frau Prof. Hannelore Deubzer hat unseren Beitrag zum Städtebaulichen Ideenwettbewerb am 14. Juli 2016 mit einem dritten Preis ausgezeichnet.

Wir gratulieren den beiden anderen Preisträgerinnen und Preisträgern und hoffen, dass der Beitrag des ersten Preises Eingang in die weiteren Planungen des Gebietes finden wird.

Die Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten ist an der Boxdorfer Hauptstraße 65 in 90427 Nürnberg-Boxdorf vom 15. – 21. Juli 2016 täglich von 13-17 h zu besichtigen. Das Protokoll der Preisgerichtssitzung kann man hier einsehen:

WBW Boxdorf Protokoll Preisgerichtssitzung

 

Und hier ist unsere Arbeit:

2016_Boxdorf_johannsraum_Plan1

2016_Boxdorf_johannsraum_Plan2

2016_Boxdorf_johannsraum_Plan3

2016_Boxdorf_johannsraum_Modell12016_Boxdorf_johannsraum_Modell22016_Boxdorf_johannsraum_Modell3

 

 

Wettbewerb „Neue Mitte Thon“ in Nürnberg…

… entschieden:

Das Preisgericht unter Vorsitz von Prof. Sophie Wolfrum hat unseren Beitrag zum offenen städtebaulichen Ideenwettbewerb am 24. Juni 2016 mit einer Anerkennung ausgezeichnet.

Wir gratulieren den Preisträgerinnen und Preisträgern wie auch den beiden anderen mit Anerkennungen bedachten Büros und hoffen, dass die Beiträge aus der Preisgruppe Eingang in die weiteren Planungen des Gebietes finden werden.

Die Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten ist an der Fakultät Architektur der TH Nürnberg in der Bahnhofstraße 90 vom 27. Juni bis 2. Juli 2016 Mo/Fr von 7-22h und Sa von 7-19h zu besichtigen. Das Protokoll zum Preisgericht kann man hier einsehen:

WBW Thon Protokoll Preisgerichtssitzung

Zur Veröffentlichung des Ergebnisses auf competitionline.de geht es hier:

WBW Thon auf competitionline

Und hier ist unsere Arbeit:

 

2016_Thon_johannsraum_Modell22016_Thon_johannsraum_Modell32016_Thon_johannsraum_Modell1Wettbewerb Neue Mitte Thon, Plan 1

Wettbewerb Neue Mitte Thon, Plan2

Rohbau, aneignungsoffen

Diese Bilder sehen wir uns gern an – der ausgeschalte Rohbau an der Welserstraße in Nürnberg, der Kinderhort im Moment der größten Offenheit. Zwar ist schon vorgezeichnet, was hier weiter geschehen soll: doch der Bau weiß das nicht, das Tragwerk ist noch völlig auf sich selbst gestellt. Platten, Geilinger Stützen, eine Treppenröhre, die schon jetzt zeigt, was in ihr steckt. Sie allein verleiht jetzt jeder Ebene ihre ganz eigene Prägung. Wir hoffen, dass die Kinder sie erobern werden.

Also nun noch einmal ein paar Bilder des Tragwerkes, obwohl der Bau schon kurz vor dem Ende des Ausbaus steht.