Leeres Feld

Wettbewerb Topographie des Terrors in Berlin

2-phasiger, offener Realisierungswettbewerb 2005, Nachrücker 2. Phase

 

Auszug aus dem Erläuterungsbericht:

Berlin braucht Leere. Platz für neue Gedanken, Träume und auch die Entdeckung des Gewesenen. … Das äußere Erscheinungsbild antwortet konsequent auf die Maßstäblichkeit der Umgebung. Ruhe und Gelassenheit soll dem Betrachter vermittelt werden, nicht Monumentalität, Glanz und Kraftmeierei. Dies ist kein Mahnmal, es ist ein gebautes Stück der Stadt und der Geschichte, das mit beharrlicher Bescheidenheit zum Denken und Nachforschen anregt und sich den neuen, liegengebliebenen Aufgaben von Vergangenheit und Gegenwart stellt. Berlin ist schön, doch man vermisst zuweilen die notwendige Erdung des Geschehens. Hier bietet sich die Gelegenheit dazu. In aller Ernsthaftigkeit.

 

Therapieraum

ÖPP-Verfahren Westdeutsches Protonentherapiezentrum in Essen

Neubau, Planung im ÖPP-Verfahren, Architekt 1-3

Das Leitthema des Entwurfs ist eine Verbindung des Kontinuums der ineinander übergehenden Funktionen mit den fließenden Übergängen zwischen der markanten gebauten Umgebung, den angrenzenden Landschaftsbereichen und dem Innenraum des Strahlentherapiezentrums. Abgesehen von den vielfältigen, oft technisch geprägten Anforderungen der modernen Therapieform ist das Hauptaugenmerk auf die Offenheit, Klarheit und den freundlichen Empfang sowohl der Patienten wie auch der Mitarbeiter gelegt worden, ohne die Intimität der Behandlungs- und Arbeitsbereiche aufzuheben. Ein Ort der Ruhe, hell und angenehm gestaltet, für Mitarbeiter wie auch Patienten und deren Begleitung.

Lebens(t)raum

Haus L., Ursensollen

Neubau eines Wohnhauses

 

Modernes Bauen in einem gewachsenen, ländlichen Ortskern ist das Thema dieses Wohnhauses. Entwickelt in intensiver Zusammenarbeit mit der Familie und mitgetragen von der Gemeinde entsteht hier ein Beispiel für die Integration zeitgemäßer Architektur in einem traditionsgeprägten Umfeld. Der Lebensraum der Familie entwickelt sich in fließenden Übergängen zwischen Innen- und Außenraum, bestimmt von Kriterien Ortsprägung, Funktionalität, Lichtführung und internen wie externen Blickbeziehungen.

 

 

Hören sagen

Neubau Streetlife Tonstudios Fürth und Sanierung Schloss Steinach

Realisierung 2000 – 2002

Eine Verbindung zwischen Alt und Neu, im Binnenraum der Stadt. Ein Beispiel für eine Maßnahme, die zum Erhalt eines Denkmals unter Schaffung neuen Produktionsraums geführt hat.

Das Landschloss aus barocker Zeit haben wir ergänzt durch den Neubau eines Tonstudios auf den Flächen des ehemaligen Gartens. Im Neubau wird professionell Musik produziert und Schauspiel geprobt, Veranstaltungen können in geeignetem Rahmen durchgeführt werden. Im Schloss wird gewohnt, es erstrahlt, zu neuem Leben erweckt, in bescheidenem Glanz. Wir sind sachlich geblieben, möchten nicht stören…