Auftakt zur Kammerwahl 2016

Auf der Mitgliederversammlung des BDA Bayern läutete der bayerische Landesvorsitzende und langjährige Kammervorstand Karlheinz Beer den Auftakt zur Kammerwahl 2016 ein. Transparenz, Einbeziehung und Mitbestimmung sind die Grundlagen des Konzeptes, mit dem der BDA Bayern unter dem Motto ‚Zukunft unseres Berufes‘ auf ein starkes Miteinander aller Verbände in der Vertreterversammlung der Bayerischen Architektenkammer setzt. Die Herausforderungen, denen sich freischaffende, angestellte und verbeamtete Mitglieder der Bayerischen Architektenkammer stellen müssen, sind groß: die aktuellen Novellierungen des Vergaberechtes und des Baukammergesetzes werden weitreichende Folgen für den Berufsstand haben, gerade jetzt gilt es, gemeinsam Strategien zur Gestaltung des zukünftigen Rahmens unserer Tätigkeit zu entwickeln. Angesichts der Forderung nach bezahlbarem Wohnraum, modernem Lernraum und aneignungsoffenem Stadtraum für alle (!) Menschen in unserem Land sind alle Disziplinen der planenden Berufe gefordert, sich im Rahmen des Gesellschaftsvertrages bundesrepublikanischer Prägung der freien Berufe ihrer Verantwortung zu stellen. Wir können das!

Karlheinz Beer kann es auch! Er hat es in den vergangenen Jahren mit einem schlanken und hoch engagierten Team geschafft, den BDA Bayern zu einem lebendigen, farbenfrohen Verband weiterzuentwickeln, in dem jeder seine Kompetenzen einbringen kann und für seine Anliegen Unterstützung findet. Damit treten wir nun zur Kammerwahl an und freuen uns über jeden, der mitmacht und sich ehrenamtlich einbringt!

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BDA Kammerwahl 2016

Angezählt, ausgewählt: Wahlen zur Vertreterversammlung der ByAK im April 2016

Am 11. April 2016 ist es wieder soweit: die Wahlen zur Vertreterversammlung der Bayerischen Architektenkammer starten. Ob angestellt, freischaffend oder verbeamtet, ob ArchitektIn, LandschaftsarchitektIn, StadtplanerIn oder InnenarchitektIn: alle eingetragenen Mitglieder der ByAK sind dazu aufgerufen, die 125 Vertreterinnen und Vertreter des Berufsstandes für eine Wahlperiode von fünf Jahren zu wählen. Die Vertreterinnen und Vertreter sind allesamt hochengagierte, ehrenamtlich tätige Kolleginnen und Kollegen, die sich für die Belange der Mitglieder der ByAK unablässig einsetzen und leidenschaftlich um die richtigen Positionen ringen. Nach viereinhalb Jahren Tätigkeit in diesem Gremium erscheint uns die kommende Wahl wichtiger denn je. Denn es geht ganz aktuell und in den nächsten Jahren um die entscheidenden Weichenstellungen für die Grundlagen unserer Berufsausübung: Ausbildung, Vergaberecht und Honorarordnung sind zentrale Themen, die im politischen Raum mit Nachdruck verhandelt werden müssen. Hinter allem steht die Frage nach dem Berufsbild, mit dem wir uns in der Gesellschaft verankern wollen. Gilt der Gesellschaftsvertrag bundesrepublikanischer Prägung noch? Wollen wir ihn erneuern und weiter dafür eintreten, dass Planen und Bauen alle angeht, die in unserem Land leben, dass Baukultur eben kein hochgezüchtetes Wort, sondern Allgemeingut ist?

Die regionalen Netzwerke der Bayerischen Architektenkammer spielen hier eine wichtige Rolle, man kann sich vor Ort engagieren und in die Kammerarbeit einbringen. Denn die Frage, die man sich als Mitglied der ByAK stellen sollte, lautet nicht: „Was tut denn eigentlich die Kammer für mich?“ sondern: „Wie kann ich mich in die Arbeit meiner Kammer einbringen?“!

> Netzwerkgruppierungen in der ByAK

> Zukunft gestalten: Der BDA Bayern zur Kammerwahl

Ausgeschalt…

… ist der Rohbau des Zentralhortes an der Welserstraße in Nürnberg, alle stehenden Stahlbetonbauteile wurden sandgestrahlt. In einem kurzen Moment des Innehaltens am vorvergangenen Wochenende haben wir uns das Tragwerk ausgerüstet angesehen. Ein sehr kurzer Moment, denn mittlerer Weile ist die Gebäudehülle bereits in Holztafelbauweise geschlossen worden, die Dächer sind eingedichtet und der Innenausbau hat begonnen, konstruktiv wie technisch.

U-Bahnhof Gebersdorf: Vorstellung im Baukunstbeirat

Anregend war sie, die Diskussion über unseren Vorentwurf zum U-Bahnhof Gebersdorf im Baukunstbeirat der Stadt Nürnberg. In Verbindung mit den ersten Ergebnissen unserer parallel zu erarbeitenden typologischen Studie zum Sandäcker-Areal haben wir unseren Ansatz erläutert, einen identitätsstiftenden Ort an dieser Endhaltestelle der U3 zu schaffen.

Der Bahnhof liegt an der Stelle, an der sich der Haltepunkt Süd der 1986 stillgelegten Bibertalbahn befand. Hier treffen der Landkreis Fürth, die Stadt Fürth und die Stadt Nürnberg aufeinander, wenige hundert Meter weiter, südlich der Hügelstraße, stand 1632 Gustav Adolf der Schwedenkönig auf dem sogenannten „Schwedenhügel“, um das Schlachtgeschehen zu betrachten.

1972 ging der Europakanal in Betrieb, in der Folge der Wiedervereinigung und den politischen Veränderungen unterlag der Ort auch in den vergangenen zwanzig Jahren erheblichen Veränderungen: so zogen sich US-Army und Bundeswehr zurück, es blieben die Johnson-Barracks (heute Gewerbepark Süd der Stadt Fürth), sowie das wunderbare Naturschutzgebiet „Hainberg“, das man von der U-Bahnhaltestelle Gebersdorf in wenigen Jahren mit einigen Minuten Fussmarsch bequem erreichen kann: lohnenswert schon jetzt für ausgedehnte Spaziergänge (Wegegebot im Naturschutzgebiet!). Dort liegt auch der Rednitzgrund, er zieht seine Spur unter der alten Eisenbahnbrücke der Bibertalbahn und der Trogbrücke des Europakanals durch. Nur wenige Kilometer oberhalb, im Norden, am Fürther Hauptfriedhof treffen dann Rednitz und Pegnitz aufeinander, um zur Regnitz zu werden und den Weg nach Bamberg fortzusetzen. Der Ort des U-Bahnhofes markiert eine bedeutende Nahtstelle an den umliegenden städtischen Rändern, die noch viele weitere, hoffentlich nur positive Entwicklungen erleben wird.

Wir haben eine schlanke, feine Skulptur für den Hauptabgang der U-Bahn abgestellt, mit Perforationen versehen, die Aus- und Einblicke erlauben, sowie zahlreiche kleine Lichtpunkte setzen. Am Bahnsteig wiederholen wir das Motiv, Reflektionen des Kunstlichtes, ausgelöst durch hochglänzende Fliesenteile im sonst mattweißen Wandbelag imitieren die Stimmung im Abgang. Dies wurde durch das Gremium positiv bewertet, so, wie auch der U-Bahnhof Kleinreuth, den Kollege Andreas Grabow von Grabow und Hofmann Architekten BDA in der gleichen Sitzung vorstellte. Den zweiten Treppenabgang und den Aufzugskörper werden wir nun als Satelliten der Skulptur weiterbearbeiten, die Sprache dabei halten, um einen schönen Ort für all diejenigen zu schaffen, die dort in einigen Jahren ein- und aussteigen.

Laubhütte eröffnet

Der dritte Standort des Jüdischen Museums Franken wurde am Dienstag, den 2. Juni 2015 eröffnet. Berichte hierzu gibt es einige, hier ein paar Links:

Über die Eröffnung

Über den Inhalt

Über die Konzeption

Bilderstrecken

Pressemappe des Jüdischen Museums Franken

Es war eine Veranstaltung voller schöner Eindrücke, darunter:

Eine strahlende Direktorin Daniela Eisenstein, die mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern so unglaublich vieles in den vergangenen Jahren bewirkt und bewältigt hat:

Eine ehemals im ersten Obergeschoss des Hauses beheimatete Katze, die es sich nicht nehmen ließ, auch die Eröffnungsfeier zu besuchen:


Also freuen wir uns mit allen mit, bedanken uns für die engagierte Mitarbeit aller Beteiligter und wünschen der Laubhütte zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher.

Richtig lange

hat das kleine Plakat nicht überlebt. Einen einzigen Tag…

Anscheinend hat sich jemand am hellichten Tag bemüßigt gefühlt, per Vandalenakt eine Gegenposition einzunehmen. Blieb also nur ein ‚We‘ stehen. Absicht? Wohl kaum!

Doch wer es dann auch noch fertig bringt, die Fetzen achtlos auf den Gehweg zu werfen, riskiert, dass ein anderer Mensch das Flicken beginnt… So ist’s geschehen. Mal sehen, was der nächste Akt vor dem johannsraum sein wird. So leicht lassen wir die Meinungsäußerung auf unserer Plakatwand nicht unterdrücken…

Laubhütte Schwabach: Eröffnung steht bevor

Am 2. und am 6. Juni 2015 finden die feierlichen Eröffnungsakte der Laubhütte in Schwabach. Nach fast sechsjähriger Planungs- und einjähriger Umbauzeit ist die Hasenjagd dann im Rahmen von Führungen zugänglich.

Ausbau von Räumen eines denkmalgeschützten Wohnhauses mit Fragmenten von Darstellungen aus dem jüdischen Leben zum Museumsraum

Entwurf und Realisierung 2008 bis 2015

Auftraggeber: Jüdisches Museum Franken und Gewobau der Stadt Schwabach

Ort: Schwabach, Synagogengasse

> Jüdisches Museum Franken

> Stadt Schwabach Tourismus

> Nachrichten auf museum.de

> Artikel auf nordbayern.de

Wohnen in der Ortsmitte

Nachverdichtung einer Ortsmitte Städtebaulicher Entwurf November 2014 Auftraggeber: Maiberg Wohnbau GmbH, Würzburg