Verhandlungsverfahren nach VgV 2016 veröffentlicht

Die Israelitische Kultusgemeinde Bayreuth hatte johannsraum im Juni 2016 mit der Verfahrensbetreuung für den Umbau und die Sanierung des denkmalgeschützten Anwesens Münzgasse 9 in Bayreuth zum Gemeindezentrum der IKG Bayreuth beauftragt. Nun ist es soweit: wir haben das Verfahren veröffentlicht und die Webseite des Verfahrens freigeschaltet.

Unter www.ikgbt.wordpress.com kann man sich über das Verfahren informieren und ohne Registrierung die Unterlagen zur Bewerbung herunterladen. Wir wünschen allen Architektinnen und Architekten, die sich bewerben viel Erfolg!

Bildquelle Beitragsbild: IKG Bayreuth

Wettbewerb „Wohnen und Gewerbe in Nürnberg, Boxdorf-Nordost“…

… ist entschieden.

Das Preisgericht unter Vorsitz von Frau Prof. Hannelore Deubzer hat unseren Beitrag zum Städtebaulichen Ideenwettbewerb am 14. Juli 2016 mit einem dritten Preis ausgezeichnet.

Wir gratulieren den beiden anderen Preisträgerinnen und Preisträgern und hoffen, dass der Beitrag des ersten Preises Eingang in die weiteren Planungen des Gebietes finden wird.

Die Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten ist an der Boxdorfer Hauptstraße 65 in 90427 Nürnberg-Boxdorf vom 15. – 21. Juli 2016 täglich von 13-17 h zu besichtigen. Das Protokoll der Preisgerichtssitzung kann man hier einsehen:

WBW Boxdorf Protokoll Preisgerichtssitzung

 

Und hier ist unsere Arbeit:

2016_Boxdorf_johannsraum_Plan1

2016_Boxdorf_johannsraum_Plan2

2016_Boxdorf_johannsraum_Plan3

2016_Boxdorf_johannsraum_Modell12016_Boxdorf_johannsraum_Modell22016_Boxdorf_johannsraum_Modell3

 

 

Wettbewerb „Neue Mitte Thon“ in Nürnberg…

… entschieden:

Das Preisgericht unter Vorsitz von Prof. Sophie Wolfrum hat unseren Beitrag zum offenen städtebaulichen Ideenwettbewerb am 24. Juni 2016 mit einer Anerkennung ausgezeichnet.

Wir gratulieren den Preisträgerinnen und Preisträgern wie auch den beiden anderen mit Anerkennungen bedachten Büros und hoffen, dass die Beiträge aus der Preisgruppe Eingang in die weiteren Planungen des Gebietes finden werden.

Die Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten ist an der Fakultät Architektur der TH Nürnberg in der Bahnhofstraße 90 vom 27. Juni bis 2. Juli 2016 Mo/Fr von 7-22h und Sa von 7-19h zu besichtigen. Das Protokoll zum Preisgericht kann man hier einsehen:

WBW Thon Protokoll Preisgerichtssitzung

Zur Veröffentlichung des Ergebnisses auf competitionline.de geht es hier:

WBW Thon auf competitionline

Und hier ist unsere Arbeit:

 

2016_Thon_johannsraum_Modell22016_Thon_johannsraum_Modell32016_Thon_johannsraum_Modell1Wettbewerb Neue Mitte Thon, Plan 1

Wettbewerb Neue Mitte Thon, Plan2

Rohbau, aneignungsoffen

Diese Bilder sehen wir uns gern an – der ausgeschalte Rohbau an der Welserstraße in Nürnberg, der Kinderhort im Moment der größten Offenheit. Zwar ist schon vorgezeichnet, was hier weiter geschehen soll: doch der Bau weiß das nicht, das Tragwerk ist noch völlig auf sich selbst gestellt. Platten, Geilinger Stützen, eine Treppenröhre, die schon jetzt zeigt, was in ihr steckt. Sie allein verleiht jetzt jeder Ebene ihre ganz eigene Prägung. Wir hoffen, dass die Kinder sie erobern werden.

Also nun noch einmal ein paar Bilder des Tragwerkes, obwohl der Bau schon kurz vor dem Ende des Ausbaus steht.

 

Auftakt zur Kammerwahl 2016

Auf der Mitgliederversammlung des BDA Bayern läutete der bayerische Landesvorsitzende und langjährige Kammervorstand Karlheinz Beer den Auftakt zur Kammerwahl 2016 ein. Transparenz, Einbeziehung und Mitbestimmung sind die Grundlagen des Konzeptes, mit dem der BDA Bayern unter dem Motto ‚Zukunft unseres Berufes‘ auf ein starkes Miteinander aller Verbände in der Vertreterversammlung der Bayerischen Architektenkammer setzt. Die Herausforderungen, denen sich freischaffende, angestellte und verbeamtete Mitglieder der Bayerischen Architektenkammer stellen müssen, sind groß: die aktuellen Novellierungen des Vergaberechtes und des Baukammergesetzes werden weitreichende Folgen für den Berufsstand haben, gerade jetzt gilt es, gemeinsam Strategien zur Gestaltung des zukünftigen Rahmens unserer Tätigkeit zu entwickeln. Angesichts der Forderung nach bezahlbarem Wohnraum, modernem Lernraum und aneignungsoffenem Stadtraum für alle (!) Menschen in unserem Land sind alle Disziplinen der planenden Berufe gefordert, sich im Rahmen des Gesellschaftsvertrages bundesrepublikanischer Prägung der freien Berufe ihrer Verantwortung zu stellen. Wir können das!

Karlheinz Beer kann es auch! Er hat es in den vergangenen Jahren mit einem schlanken und hoch engagierten Team geschafft, den BDA Bayern zu einem lebendigen, farbenfrohen Verband weiterzuentwickeln, in dem jeder seine Kompetenzen einbringen kann und für seine Anliegen Unterstützung findet. Damit treten wir nun zur Kammerwahl an und freuen uns über jeden, der mitmacht und sich ehrenamtlich einbringt!

Mehr Informationen unter:

BDA Kammerwahl 2016

Angezählt, ausgewählt: Wahlen zur Vertreterversammlung der ByAK im April 2016

Am 11. April 2016 ist es wieder soweit: die Wahlen zur Vertreterversammlung der Bayerischen Architektenkammer starten. Ob angestellt, freischaffend oder verbeamtet, ob ArchitektIn, LandschaftsarchitektIn, StadtplanerIn oder InnenarchitektIn: alle eingetragenen Mitglieder der ByAK sind dazu aufgerufen, die 125 Vertreterinnen und Vertreter des Berufsstandes für eine Wahlperiode von fünf Jahren zu wählen. Die Vertreterinnen und Vertreter sind allesamt hochengagierte, ehrenamtlich tätige Kolleginnen und Kollegen, die sich für die Belange der Mitglieder der ByAK unablässig einsetzen und leidenschaftlich um die richtigen Positionen ringen. Nach viereinhalb Jahren Tätigkeit in diesem Gremium erscheint uns die kommende Wahl wichtiger denn je. Denn es geht ganz aktuell und in den nächsten Jahren um die entscheidenden Weichenstellungen für die Grundlagen unserer Berufsausübung: Ausbildung, Vergaberecht und Honorarordnung sind zentrale Themen, die im politischen Raum mit Nachdruck verhandelt werden müssen. Hinter allem steht die Frage nach dem Berufsbild, mit dem wir uns in der Gesellschaft verankern wollen. Gilt der Gesellschaftsvertrag bundesrepublikanischer Prägung noch? Wollen wir ihn erneuern und weiter dafür eintreten, dass Planen und Bauen alle angeht, die in unserem Land leben, dass Baukultur eben kein hochgezüchtetes Wort, sondern Allgemeingut ist?

Die regionalen Netzwerke der Bayerischen Architektenkammer spielen hier eine wichtige Rolle, man kann sich vor Ort engagieren und in die Kammerarbeit einbringen. Denn die Frage, die man sich als Mitglied der ByAK stellen sollte, lautet nicht: „Was tut denn eigentlich die Kammer für mich?“ sondern: „Wie kann ich mich in die Arbeit meiner Kammer einbringen?“!

> Netzwerkgruppierungen in der ByAK

> Zukunft gestalten: Der BDA Bayern zur Kammerwahl

Ausgeschalt…

… ist der Rohbau des Zentralhortes an der Welserstraße in Nürnberg, alle stehenden Stahlbetonbauteile wurden sandgestrahlt. In einem kurzen Moment des Innehaltens am vorvergangenen Wochenende haben wir uns das Tragwerk ausgerüstet angesehen. Ein sehr kurzer Moment, denn mittlerer Weile ist die Gebäudehülle bereits in Holztafelbauweise geschlossen worden, die Dächer sind eingedichtet und der Innenausbau hat begonnen, konstruktiv wie technisch.

U-Bahnhof Gebersdorf: Vorstellung im Baukunstbeirat

Anregend war sie, die Diskussion über unseren Vorentwurf zum U-Bahnhof Gebersdorf im Baukunstbeirat der Stadt Nürnberg. In Verbindung mit den ersten Ergebnissen unserer parallel zu erarbeitenden typologischen Studie zum Sandäcker-Areal haben wir unseren Ansatz erläutert, einen identitätsstiftenden Ort an dieser Endhaltestelle der U3 zu schaffen.

Der Bahnhof liegt an der Stelle, an der sich der Haltepunkt Süd der 1986 stillgelegten Bibertalbahn befand. Hier treffen der Landkreis Fürth, die Stadt Fürth und die Stadt Nürnberg aufeinander, wenige hundert Meter weiter, südlich der Hügelstraße, stand 1632 Gustav Adolf der Schwedenkönig auf dem sogenannten „Schwedenhügel“, um das Schlachtgeschehen zu betrachten.

1972 ging der Europakanal in Betrieb, in der Folge der Wiedervereinigung und den politischen Veränderungen unterlag der Ort auch in den vergangenen zwanzig Jahren erheblichen Veränderungen: so zogen sich US-Army und Bundeswehr zurück, es blieben die Johnson-Barracks (heute Gewerbepark Süd der Stadt Fürth), sowie das wunderbare Naturschutzgebiet „Hainberg“, das man von der U-Bahnhaltestelle Gebersdorf in wenigen Jahren mit einigen Minuten Fussmarsch bequem erreichen kann: lohnenswert schon jetzt für ausgedehnte Spaziergänge (Wegegebot im Naturschutzgebiet!). Dort liegt auch der Rednitzgrund, er zieht seine Spur unter der alten Eisenbahnbrücke der Bibertalbahn und der Trogbrücke des Europakanals durch. Nur wenige Kilometer oberhalb, im Norden, am Fürther Hauptfriedhof treffen dann Rednitz und Pegnitz aufeinander, um zur Regnitz zu werden und den Weg nach Bamberg fortzusetzen. Der Ort des U-Bahnhofes markiert eine bedeutende Nahtstelle an den umliegenden städtischen Rändern, die noch viele weitere, hoffentlich nur positive Entwicklungen erleben wird.

Wir haben eine schlanke, feine Skulptur für den Hauptabgang der U-Bahn abgestellt, mit Perforationen versehen, die Aus- und Einblicke erlauben, sowie zahlreiche kleine Lichtpunkte setzen. Am Bahnsteig wiederholen wir das Motiv, Reflektionen des Kunstlichtes, ausgelöst durch hochglänzende Fliesenteile im sonst mattweißen Wandbelag imitieren die Stimmung im Abgang. Dies wurde durch das Gremium positiv bewertet, so, wie auch der U-Bahnhof Kleinreuth, den Kollege Andreas Grabow von Grabow und Hofmann Architekten BDA in der gleichen Sitzung vorstellte. Den zweiten Treppenabgang und den Aufzugskörper werden wir nun als Satelliten der Skulptur weiterbearbeiten, die Sprache dabei halten, um einen schönen Ort für all diejenigen zu schaffen, die dort in einigen Jahren ein- und aussteigen.

Laubhütte eröffnet

Der dritte Standort des Jüdischen Museums Franken wurde am Dienstag, den 2. Juni 2015 eröffnet. Berichte hierzu gibt es einige, hier ein paar Links:

Über die Eröffnung

Über den Inhalt

Über die Konzeption

Bilderstrecken

Pressemappe des Jüdischen Museums Franken

Es war eine Veranstaltung voller schöner Eindrücke, darunter:

Eine strahlende Direktorin Daniela Eisenstein, die mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern so unglaublich vieles in den vergangenen Jahren bewirkt und bewältigt hat:

Eine ehemals im ersten Obergeschoss des Hauses beheimatete Katze, die es sich nicht nehmen ließ, auch die Eröffnungsfeier zu besuchen:


Also freuen wir uns mit allen mit, bedanken uns für die engagierte Mitarbeit aller Beteiligter und wünschen der Laubhütte zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher.

M.A. Architektur gesucht.

Wir suchen zum 1. August 2015 einen bzw. eine M.A./ M. Sc. der Fachrichtung Architektur ohne oder mit bis zu zwei Jahren Berufserfahrung nach dem Studium zur Mitarbeit in unserem Büro im unbefristeten Angestelltenverhältnis.
Die Tätigkeit umfasst die angeleitete bzw. nach Einarbeitung auch verantwortliche Projektbearbeitung über alle Leistungsphasen Gebäude und Raumbildender Ausbau bei mittleren und kleinen Projekten (Qualifikation T3 nach ADAI), sowie die Mitarbeit an Wettbewerben, Wettbewerbsbetreuungen und Studienaufträgen.
Interesse an beruflicher Fortbildung, Engagement auch berufsständischer Art und Teamfähigkeit werden erwartet.

Wir freuen uns auf Bewerbungen, bitte ausschließlich elektronisch, bis zum 22. Juni 2015 (Bewerbungsschluss) an:
office (at) johannsraum.de

Bewerbungen sollten enthalten:
Bewerbungsschreiben (max. 1 Seite DIN A4), tabellarischer Lebenslauf, drei bis max. fünf aussagekräftige Arbeitsproben aus dem Bereich der Entwurfs- und Ausführungsplanung.
Bitte als ein pdf-Dokument mit m a x. 5 MB einsenden.